Du kennst das Thema!?
„Ja, und weil es mir schon so oft selbst in der Nacht den Schlaf geraubt hat, bin ich gerade hellwach und sehr gespannt.“
Dann lass uns beginnen.
Wenn sich also in der Nacht dein Gedankenkarussell zu drehen beginnt, bist du besonders anfällig für die vielen Sorgen, die so gerne darauf mitfahren. Warum ist das so?
Um zu verstehen warum, müssen wir einen kleinen Ausflug ins Gehirn machen. Du hast dort dieses kleine magische Zentrum – die Zirbeldrüse. Diese ist dafür verantwortlich, kreative Prozesse anzukurbeln, Tagträume und Fantasie, magisches Denken und Märchenstunde. Und vor allem ist sie die Pforte, durch die du den spirituellen Raum in dir betrittst.
Ja, dieser Raum ist in dir. Keine ferne Galaxie, nur eine andere Frequenz deines Seins. Das Schlüsselwort ist hier „Frequenz“.
Die Zirbeldrüse ist immer dann besonders aktiv, wenn du deine Frequenzen änderst, auf „Radio Universum“ oder „Radio Morphisches Feld“ stellst - UND- die Zirbeldrüse ist auch nachts besonders aktiv, wird betankt und befeuert mit dem Brennstoff Melatonin.
Klar, Melatonin ist natürlich besonders nachts aktiv, wie ein Nachtfalter oder eine Fledermaus.
Sind deine Sinne – durch deine spirituelle Arbeit oder weil du ganz einfach ein sehr sensitiver Mensch bist – ohnehin weit geöffnet, dann entwickeln sie, betankt mit diesem Raketentreibstoff Melatonin, in der Nacht ein intensives Eigenleben.
Das kann sich nicht nur in heftigen Träumen niederschlagen, sondern eben auch durch intensive Wahrnehmungen – entweder aus der geistigen Welt oder auch durch Informationsüberflüsse aus dem morphischen Feld.
Du weißt, das morphische Feld ist das Energiefeld, das uns alle verbindet und in dem alle Informationen, die es jemals gab und noch immer gibt, wie in einer gigantischen Cloud abgespeichert sind.
Bleiben wir zunächst in der Frequenz der geistigen Welt. Wenn also deine Zirbeldrüse in der Nacht im Hochbetrieb ist – gerne zwischen 2 Uhr und 4 Uhr – nutzen wir Geistführer und auch die Seelen deiner Lieben die Gunst der Stunde und versuchen, in Kontakt mit dir zu treten.
Die meisten Menschen mit Nachtodkontakten berichten, ihre Lieben hätten sich in der Nacht gezeigt.
Sie erscheinen, um Botschaft zu geben, dass es ihnen gut geht, man sich keine Sorgen mehr machen muss. Um zu trösten oder aufzumuntern, manchmal auch, um wichtige Botschaften zu überbringen, um Liebe zu senden.
Wenn also – bedingt durch die erhöhte Aktivität der Zirbeldrüse – der kritische Verstand, das Tagesbewusstsein, ein wenig in den Hintergrund getreten ist, braucht es keine mediale Anbindung, keine mediale Ausbildung, um in Kontakt zu treten. Es gelingt einfach so. Die Frequenz der Schöpfung ist rauschfrei eingeschaltet – „Radio-Universum“ spielt.
Wenn du nun in der Nacht aufwachst und hast noch ein sehr lebendiges Tagesproblem im Unterbewusstsein, dann ist das eine etwas andere Frequenz, die du einschaltest. Da ist auch dein Verstand aktiver, spielt eine wichtige Rolle. Er ist quasi der DJ, der die entsprechende „Platte“ auflegt.
Da deine Sinne weit geöffnet sind, tauchst du nun ein in das Feld der Möglichkeiten – das morphogenetische Feld. Hier findest du alle Informationen, die Gedanken und auch Möglichkeiten und Variationen menschlichem und nichtmenschlichem Ursprungs. Hier öffnet sich eine gigantische Bibliothek, die allerdings nicht nur Informationen, sondern auch Emotionen enthält.
Denkst du nun in der Nacht über deine Alltagssorgen oder bestimmte Mitmenschen nach, begibst du dich in deren Frequenz, tauchst ein in die Stimmung, die Emotion, das gesamte Energiefeld, das damit zusammenhängt.
Dann findet also ein weitaus intensiverer „Download“ statt, als mit dem gesteuerten Tagesbewusstsein.
Stell es dir einfach so vor: Tagsüber ist es so, als ob du vor einem Swimmingpool stehst, der angefüllt mit dem betreffenden Thema ist. Du schaust dir alles vom sicheren Rand aus an. Nachts ist es so, als ob die Zirbeldrüse wie ein unerzogenes Kind hinter dir steht und dich in diesen Pool hineinschubst.
Du versinkst darin, verlierst die Kontrolle, schluckst vielleicht – wie in einem richtigen Pool – Wasser und hast vielleicht wirklich ein wenig das Gefühl, in all dem zu ertrinken. Deine Sorgen, deine Mitmenschen schlagen über dir zusammen, und es fällt dir furchtbar schwer, wieder aus diesem Schwimmbecken der Gefühle und Gedanken aufzutauchen.
Verstehst du das Bild? Wo sonst das Tagesbewusstsein wie ein Bademeister verhindert, dass du vom Beckenrand springst, schleicht sich die Zirbeldrüse von hinten an und gibt dir einen Schubs – und du springst oder fällst.
Jetzt aber, wo du weißt, dass sie das gerne mal tut, kannst du Vorkehrungen treffen. Mach dir bewusst, was geschieht: Du tauchst in der Nacht in das Feld, das Energiefeld deiner Sorgen und Themen förmlich ein. Dadurch erscheinen sie größer, bedrohlicher. Dabei sind sie das gar nicht – du nimmst sie nur intensiver mit allen deinen Sinnen wahr. Gehst in Verbindung mit ihnen, wie es dir am Tag gar nicht gelingen könnte.
Mach dir das – wenn du in den Pool springen willst oder auf dein Karussell aufspringen willst – bewusst. Auch hier hast du einen freien Willen. Lass dich nicht reinschubsen, wenn du nicht möchtest. Oder entscheide selbst, wohin du springen möchtest. Kann ja auch eine wunderbare Erinnerung, eine Fantasiereise oder eine liebevolle Begegnung sein, in die du eintauchen möchtest.
Oder du springst in den Traum- und Schlafpool. Stell dir vor, du schläfst. Wie fühlt sich das an? Wie siehst du aus, wenn du schläfst? Auch dazu gibt es ein riesiges Feld der Möglichkeiten.
Ganz einfach hingegen ist es, nicht von der geistigen Welt „belästigt“ zu werden. Du musst nur darum bitten. Keine Seele wird sich je bei dir melden, kein Geistführer dir ins Ohr singen, wenn du das nicht möchtest. Formuliere es in Gedanken – und von unserer Seite kommt nur himmlische Stille.
Somit wünsche ich dir nun eine ruhige Nacht.
Dein Peter